Dokumentation der
Haushaltssanierung und Verwaltungsreform
in Neustadt an der Weinstraße
1989 - 1999

1989 - 1999: Ausgeglichener Haushalt - Schuldenabbau - Bürgerengagement - Zukunftsfähigkeit zurückgewonnen
 

Fakten: Neustadt an der Weinstraße war die einzige kreisfreie Stadt in Rheinland-Pfalz, die bis 2002 in Folge ihren Haushalt ausgleichen konnte und gleichzeitig den kommunalen Schuldenberg in den vergangenen 10 Jahren um über 1/3 (ca. 72 Millionen DM) reduzieren konnte.

Dabei hatte die Verschuldung der kreisfreien Stadt Neustadt an der Weinstraße bereits Mitte der achtziger Jahre unter alleiniger politischer Verantwortung der CDU ihren Höhepunkt mit einer Pro- Kopf- Verschuldung von ca. 4 500 DM (zu damaligen Preisen), bei einer Einwohnerzahl von ca. 50 000 erreicht. Mitte 1999 lag  die Pro- Kopf- Verschuldung bei ca. 2300 DM.

Das städtische Leistungsspektrum blieb im vollem Umfang erhalten. Die Steuern- und Gebührensätze blieben bis 2002  stabil.

An diesem Erfolg war die SPD in Neustadt an der Weinstraße maßgeblich beteiligt, die mit wechselnden politischen Partnern von 1989 - 1999 Verantwortung für die Stadtpolitik trug.

Im Zuge des voll durchgeschlagenen Bundestrends bei der Kommunalwahlen 1999 errang die CDU die absolute Mehrheit im Rat der Stadt Neustadt an der Weinstraße und löste die zwischen 1994 und 1999 regierende "Große Koalition" ab. Das geplante Haushaltsdefizit liegt aktuell 2011 bei ca. 14,5 Millionen Euro.

Neustadt an der Weinstraße erhielt 1997 den "Verwaltungsmanagement Award 97" für intelligente Sparkonzepte vom "Institute for International Research" und der Zeitschrift "die innovative Verwaltung" . Über die Hintergründe dieser bundesweit beachteten Entwicklung informieren Sie die folgenden Seiten.

 

Der  Juliusplatz in  Neustadt an der Weinstraße